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Seit 1986 computergrafisch tätig, wurde mir der Rechner
von Beginn an zum Werkzeug,
digital zu malen.
Viele Menschen finden ihre existenzielle Balance in der
Musik, im Literarischen oder auch im Sport – ich in dieser
Form von Malerei. Kein Zeitgenosse, dem exhibitionistisches
Tamtam am Herzen läge, habe ich meine Arbeiten bis vor
3 Jahren unter Verschluss gehalten. Positive Resonanz
im Freundes- und Bekanntenkreis hat mich aber
„überwältigt”, sie in die Öffentlichkeit zu tragen. Trotz
dieses Schritts ins Außen sind meine Bildwerke für mich
nach wie vor etwas sehr Intimes. Sie zu publizieren fühlt
sich an, wie die Entblößung eines zerbrechlichen Teils
meiner Selbst. Als großen Erfolg würde ich es verbuchen,
wenn es mir gelänge, den Betrachter meiner Bilder mit
der einen oder anderen Arbeit tiefer zu berühren. Ich
messe meinen Digitalbildern zu, Kraft und Authentizität
zu besitzen, und wünsche mir, dass sich diese Wertigkeiten
im Betrachter entfalten. Auch wenn sie betitelt sind,
verzichten meine Digitalbildwerke auf wohlfeile Erklärungen.
Vielmehr sollen sie dem Betrachtenden alle Freiräume
eröffnen, in sich hineinzuhorchen, Eigengefühlen zu trauen
und das, was sich den Augen erschließt, jenseits gängelnder
Anleitung und vor allem ohne Rückschlüsse auf meine Person
und meinen künstlerischen Werdegang zu interpretieren.
Fotografie und Foto-Composing sind weitere Leidenschaften,
denen ich regelmäßig künstlerischen Raum lasse. Auch
aus diesen Bereichen sind hier einige Arbeiten versammelt. |
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